Spinat-Namul (koreanischer Spinatsalat, 시금치나물)
Meine Notizen zu diesem Rezept
In Deutschland wird Spinat oft in zwei Varianten verkauft: als Spinat mit Wurzeln oder als lose Spinatblätter. Spinat mit Wurzeln findest du eher im Winter oder auf Märkten. Er schmeckt oft etwas süßer und intensiver und passt sehr gut für koreanische Gerichte wie Spinat-Namul.
Lose Spinatblätter aus dem Supermarkt sind dafür praktischer und funktionieren ebenfalls gut. Du kannst also beide Varianten verwenden. Wichtig ist nur, den Spinat nach dem Blanchieren gut abzukühlen und vorsichtig auszudrücken, damit er nicht wässrig wird.
Spinat-Namul ist eine klassische koreanische Beilage zu Reis. Es passt auch sehr gut in Kimbap oder als grünes Topping für Bibimbap. Da Spinat schnell verdirbt, bewahre ich ihn im Kühlschrank auf und esse ihn am liebsten innerhalb von 1–2 Tagen.
So koche ich es
Spinat gründlich waschen. Wenn du Spinat mit Wurzeln verwendest, reinige die Wurzelstellen besonders sorgfältig, weil dort oft Erde sitzt.
In einem Topf etwa 700 ml Wasser mit 1/2 TL Salz zum Kochen bringen.
Den Spinat ins kochende Wasser geben. Wenn du Spinat mit Wurzeln verwendest, lege zuerst die Wurzelstellen ins Wasser. Etwa 30 Sekunden blanchieren.
Den blanchierten Spinat sofort in kaltem Wasser abkühlen. Danach vorsichtig ausdrücken, aber nicht zu stark, damit der Spinat noch etwas saftig bleibt.
Wenn die Blätter sehr groß sind, schneide sie in mundgerechte Stücke. Kleine Spinatblätter aus dem Supermarkt kannst du oft ganz lassen.
Den Spinat in eine Schüssel geben und die Blätter vorsichtig lockern. Sesamöl, gehackten Knoblauch und Suppen-Sojasauce oder Fischsauce dazugeben.
Alles vorsichtig mischen und bei Bedarf mit einer kleinen Prise Salz abschmecken.
Sesam leicht zerdrücken und darüberstreuen.



